Bitcoin & Co. – Tante Erna macht jetzt in Krypto;-)

Im Frühjahr 2017 hatte ich meine Aktivitäten als Networker eingestellt und bin seither als Gründer und Mitgesellschafter in einem eigenen Network-Unternehmen tätig. Grund für meinen Ausstieg als Networker war (wie vielen bekannt ist) die Tatsache, dass es so gut wie kein System gab, das kein Schneeballsystem war. Mit unserem Network wollen wir in der Branche beweisen, dass es möglich ist, ein langfristiges, konstantes und vor allem ehrliches Network-Unternehmen zu betreiben.

Als Teil meiner Tätigkeit bei MySystemX beobachte ich selbstverständlich täglich, was es Neues am Markt gibt und wohin sich die Network-Branche entwickelt.

Der grosse Trend bei den Online Marketern geht seit längerer Zeit in Richtung „Kryptowährungen“. Hier geht es vor allem um das „Mining“ (Schürfen von Kryptowährungen), aber auch Krypto-Trading wird sehr stark beworben. Eine dritte Möglichkeit sind die sogenannten ICO´s (Initial Coin Offering), bei dem man sich in neue oder geplante Krypto-Coins einkauft und auf eine grosse Wertsteigerung spekuliert.

Auch ich bin natürlich neugierig geworden, da ich schon seit Ende 2016 Mining-Pools bei einem Unternehmen besitze, das bis jetzt (grösstenteils) sehr zuverlässig funktioniert.

Der steile Anstieg des Bitcoin und auch der Altcoins hat mich im Spätherbst dann auch dazu bewogen, das Spekulieren mit Kryptowährungen selbst zu testen.

Meine eigenen Erfahrungen mit dieser Materie haben mich dazu bewogen, einen kritischen, nicht allzu subjektiven Beitrag über dieses Thema zu verfassen. Ich bin kein Krypto-Experte, beschäftige mich aber sehr intensiv auch mit dieser Branche und glaube, dass hier von den meisten für ihr Network-Geschäft Werbenden sehr verantwortungslos agiert wird.

Inzwischen liest man selbst in Nachrichtenmagazinen und Tageszeitungen täglich mehrere Artikel zum Thema Bitcoin & Co. Wenn man alles oder vieles liest, was täglich neu veröffentlicht wird, dann merkt man, dass es im Grunde genommen zwei Lager gibt (und das auch bei Experten der Finanzszene).

Die einen behaupten, dass Kryptowährungen die Zukunft des Geldes sind, die anderen warnen, dass Kryptowährungen (und vor allem der Bitcoin) nur eine gigantische Blase sind, die irgendwann in nicht allzu ferner Zeit platzen wird und viele ruinierte Menschen hinterlassen wird.

Es ist für einen Laien nicht möglich, den Wahrheitsgehalt dieser Aussage zu erkennen, da die Prognosen beider Extreme nicht zuletzt auch davon abhängen, was in der Zukunft passieren wird. Zum Beispiel weiss niemand ganz genau, wie bestimmte Interessengruppen wie Banken, Behörden, Grossinvestoren und Regierungen in Zukunft agieren werden. Denn von den genannten Gruppen hängt letztendlich die positive oder negative Entwicklung der gesamten Krypto-Branche ab.

 

In diesen Tagen, in denen ich an diesem Beitrag arbeite, gibt es aktuell jeden Tag neue Meldungen über Vorkommnisse in dieser Branche. Sei es über Diebstahl von Coins von den Betreiberseiten der Exchanges, seien es Meldungen über unseriöse bzw. betrügerische Aktivitäten der Exchange-Plattformen selbst und vor allem über ausstehende Entscheidungen verschiedener Staaten, die verschiedene Dinge in der Branche verbieten bzw. regulieren wollen. Diese Meldungen bewegen momentan stark die Kurse der Kryptowährungen – vor allem aber nach unten.

Viele Networker sind inzwischen in Programmen investiert, die sich mit dem „Mining“ von Coins beschäftigen (oder zumindest behaupten, es zu tun). Dies ist grundsätzlich eine tolle Sache. Allerdings scheint mir, dass auch das Mining von Coins nicht zum schnellen Reichtum führt, und das genau wird auch von diesen Firmen und deren grossen und kleinen „Leadern“ oft suggeriert.

Das schnelle Geld kommt auch hier nur über die Network-Schiene, da Miningerträge eher eine langfristige Sache sind, die sich erst nach Jahren ordentlich auszahlen.

Das grosse Geld machen hier diejenigen, die grosse Downlines haben, wer nur investieren möchte, muss hier genauso Geduld haben, wie in anderen Networks auch.

Bei der Vielzahl der momentan aus dem Boden schiessenden Mining-Companies wird es meiner Meinung nach immer schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich denke, dass auch hier viele Unternehmen existent sind, die nur vortäuschen, Mining zu betreiben oder zumindest nicht genügend grosse Mining-Farmen besitzen, um auf Dauer alle generierten Erträge als auch Provisionen an die Networker ausbezahlen zu können.

Hier ist meiner Meinung nach sehr gute Recherche erforderlich und äusserste Vorsicht geboten, damit es nicht irgendwann ein böses Erwachen gibt.

Durch viele Kontakte und Gespräche habe ich erfahren, dass es immer mehr Menschen gibt, die ihre berufliche Laufbahn und ihre finanzielle Zukunft komplett in dieser Krypto-Branche planen. Zu verlockend sind die Werbeaussagen, die hier gemacht werden. Risiken werden heruntergespielt, schwache Kurse der Kryptowährungen werden dazu genutzt, die unerfahrenen Partner zu weiteren Investitionen in Coins zu locken.

Ich halte es für äusserst gefährlich, sich beruflich und finanziell ausschliesslich auf diese Branche zu verlassen, da deren Zukunft leider nicht so sicher ist, wie es viele deshalb so bewerben, um ihre Downlines zu vergrössern. Ausreichende Risikobelehrungen sind vielen Networkern ein Fremdwort!

Das Spekulieren (Traden) von Kryptowährungen ist (vor allem momentan) eine sehr riskante Geschichte. Hier wurde von den meisten bisher „longterm“ spekuliert, da ja von einigen Experten und vielen „Nicht-Experten“ der Anstieg zum Beispiel des Bitcoins auf über 100.000 Dollar prognostiziert wird.

Für Menschen, die im November/Dezember 2017 angefangen haben, Kryptowährungen zu kaufen, ist das bisher ein Desaster, da sie dann in der Hochphase des Bitcoinkurses investiert haben, viele Coins aber inzwischen wieder bis zu 70 Prozent an Wert verloren haben. Auch der Bitcoin hat nach heutigem Stand über 50 Prozent an Wert verloren, gemessen an seinem Höchststand.

Hier wird jetzt behauptet, dass man genau jetzt nachkaufen sollte, da die Talsohle erreicht ist. Aber ist das denn absolut sicher? Ich habe auch schon von vielen Analysten gelesen, die den Bitcoin mittelfristig bei 6.000 Dollar oder darunter sehen….was dann?

Und was machen diese Menschen dann, die sich inzwischen dem Thema Kryptowährungen beruflich schon komplett ausgeliefert haben?

Hier sind auf alle Fälle momentan viel Geduld und sehr starke Nerven gefragt. Und wohl dem, der gut diversifiziert ist und sich aus anderen Einnahmequellen bedienen kann, die nicht so volatil sind!

Mein persönliches Fazit zu Kryptowährungen, Krypto-Trading und Mining:

Die Krypto-Szene ist ein faszinierendes Thema, das auch mich begeistert. Die dahinterstehende Blockchain-Technologie wird vermutlich auch für die Industrie und Banken eine revolutionäre Entwicklung auslösen.

Aber: Man sollte sich niemals nur auf diese Branche verlassen, sondern hier höchstens im Rahmen der Diversifizierung seines Portfolios dabei sein und nicht seine komplette finanzielle Zukunft darauf aufbauen. Aber dies gilt sowieso generell in der Network-Szene!

 

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