Projekt: Auswandern in die Karibik mit passivem Einkommen – ist das wirklich realisierbar?

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Auswandern

Auswandern…wenn ich dieses Wort irgendwo höre oder lese, packt mich die große Sehnsucht nach fernen, exotischen Ländern. Geht es Ihnen genauso?

Kein anderer Wunsch hat mein Leben so beeinflusst, wie der Wunsch, auszuwandern. Und einige Male habe ich den Sprung in ferne Länder auch für längere Zeit geschafft, aber es hat mich leider  immer wieder nach Deutschland zurück verschlagen. Nicht, dass ich etwas gegen Deutschland hätte, im Gegenteil, Deutschland ist nach meinen Erfahrungen zusammen mit der Schweiz das Land, in dem man sehr viel mehr Vorteile (vor allem sozialer Art) hat, als in den meisten anderen Ländern dieser Welt.

Ich glaube, dass der Wunsch, in ferne Länder auszuwandern, in den Genen und an der Erziehung liegt. Wer den Reiz vom Leben in anderen Ländern einmal erkannt hat, verliert diesen Drang, in anderen Kulturen zu leben, niemals mehr. So geht es jedenfalls mir.

Der Anteil der Menschen, die aus Deutschland in andere Länder auswandern, nimmt jedes Jahr zu. Der grösste Teil der Deutschen wandert aus mit dem Wunsch, ein Leben mit einem besseren Lebensstandard zu finden. Der kleinere Anteil der Auswanderer sind die Menschen, die unabhängig von einer Verbesserung oder Verschlechterung des Lebensstandards einfach aus Lust auf eine andere Kultur, auf eine andere Lebensweise das Land verlassen. Dies gilt noch mehr für die Schweiz (wo ich seit über 5 Jahren lebe). Hier gibt es viele Schweizer, die gerade trotz dem hohen Lebensstandard in der Schweiz das Land verlassen, sei es aus Kulturinteresse, Abenteuerlust oder sonstiger Beweggründe.

In diesem Blog möchte ich sowohl meine Gedanken und meine Pläne zum Auswandern äußern, als auch allgemeine Tipps und Hilfen zu diesem Thema geben.

Sollten Sie übrigens Fragen zum Auswandern (vor allem in die Dominikanische Republik) haben, können Sie gerne mit mir in Kontakt treten unter dieser E-Mail

 Vom ersten Gedanken bis zur Verwirklichung:

Gründe für den Auswanderungswunsch analysieren
Jeder Mensch, der ans Auswandern denkt, kann unterschiedliche Beweggründe für dieses Ziel haben. Der eine möchte sich beruflich verbessern, der andere möchte gerne in einer anderen Kultur leben. Wieder ein Anderer möchte gerne in einem ihm angenehmeren Klima leben oder Strand und Meer in der Nähe haben, bzw. in einem konstanteren Klima leben.

Deshalb ist es sehr wichtig, seine eigenen Beweggründe zu kennen, um danach zu versuchen, das passende Land zu finden und zu definieren.

Das Traumland finden
Hat man seine Beweggründe für das Auswandern analysiert und erkannt, kann man danach die Länder recherchieren, die die eigenen Kriterien erfüllen. Aus den in Frage kommenden Ländern kann man dann sein „Traumland“ aussuchen.

Idealerweise kennt man dieses Auswanderungsziel schon von früheren Aufenthalten in dem betreffenden Land. Urlaube sind nur bedingt geeignet, Länder richtig einzuschätzen. Der Alltag in den betreffenden Ländern sieht meist ganz anders aus.

Kosten der Auswanderung
Auch vor der Auswanderung können schon gravierende Kosten entstehen. Selbst die Beschaffung der Aufenthaltsgenehmigung kann – je nach Land – mit erheblichen Kosten verbunden sein. Will man seine Wohnungsausstattung ins neue Land mitnehmen, muss ein Transportunternehmen oder eine Reederei für den Container bezahlt werden.

Man sollte sich also rechtzeitig informieren und sich das entsprechende Budget ansparen, damit der Plan nicht schon vor der Auswanderung scheitert.

Sprachkenntnisse
Die meisten Probleme und oft auch der Grund für das Scheitern des Auswanderns ist das Fehlen der Sprachkenntnisse für das gewählte „Traumland“. Wandert man aus im Auftrag des Arbeitgeber (das heisst, man hat ein Jobangebot des bisherigen Arbeitgebers im Ausland), ist es oft ausreichend, gute Englischkenntnisse zu besitzen. Allerdings kommt man so nur wenig mit der Kultur des gewählten „Traumlands“ in Kontakt und kann sich mit Einheimischen weder unterhalten noch sich einen Freundeskreis unter Einheimischen aufbauen.

Wandert man aus, um im Ausland erst neue Arbeit zu finden, ist es unbedingt erforderlich, sich vorher ausreichende Kenntnisse der dort gesprochenen Sprache anzueignen.

Krankenversicherung für Auswanderer
Je exotischer das Auswanderungsland ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass man mit der Aufnahme einer Arbeit automatisch krankenversichert ist. Außerdem sind staatliche Krankenhäuser in vielen Ländern weit unter dem Niveau der europäischen Krankenhäuser angesiedelt und schlecht ausgestattet. In vielen Ländern (vor allem in der Karibik) gibt es parallel zu staatlichen Krankenhäusern noch privat betriebene Kliniken, die oft dem europäischen Standard ebenbürtig sind.

Hier ist dann allerdings der Abschluss einer (oft nicht billigen) privaten Krankenversicherung zu empfehlen, die die meisten Kosten auch in guten Privatkliniken abdeckt.

Die häufigsten Fallen
In vielen außereuropäischen Ländern hat sich eine regelrechte „Branche“ krimineller Natur für neu angekommene Ausländer gebildet. Ich selbst habe das in USA und in Venezuela erlebt und inzwischen daraus gelernt. Von Einbruch bei Neuankömmlingen bis zur kriminellen Falschberatung und Abzocke von frisch Eingewanderten gibt es da alles.

Es gibt im Internet viele gute Seiten, wo man sich über diese Gefahren landesspezifisch informieren kann. Auch Auswandererforen sind hier gute Informationsquellen.

Auswandern mit Kindern
Bei der Auswanderung mit Kindern gibt es einen weiteren Punkt zu beachten. Am einfachsten ist es, mit Kindern vor Erreichen des schulpflichtigen Alters auszuwandern. Gehen die Kinder schon zur Schule, sollten sie zumindest die Sprache des neuen Landes in Grundzügen beherrschen.

Auf alle Fälle sollte man sich mit dem Schulsystem des neuen Gastlandes vorab sehr vertraut machen und auf alle Fälle vor Ort schon vor der Auswanderung Kontakt mit den Schulbehörden aufnehmen. In manchen Ländern gibt es auch deutsche oder internationale Schulen. Es gilt abzuwägen, welche Schule für die Kinder die Beste ist.

Fazit
Es empfiehlt sich, von Anfang an eine sehr detaillierte Checkliste anzulegen, die nach und nach abgearbeitet werden kann. So vermeidet man, unbedingt notwendige Aktionen zu vergessen und so das Gesamtziel zu gefährden.

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